Kobudo in Hessen
Startseite

 

Home

Kobudo

Stile

Waffen

Kobudo-Hessen-
Team

Kobudo Bücher

Lehrgänge

Kontakt

Links & Dojos

Impressum

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Willkommen auf Kobudo-Hessen.de !

Wir vom Kobudo-Hessen.de - Team möchten Euch mit dieser Homepage das Ryukyu Kobudo näher bringen und den Kobudojos in Hessen eine Plattform geben. Ihr könnt Euch hier über Kobudo informieren und Kontakte, Dojos und Lehrgänge in Hessen finden.

Falls Ihr Lust habt, in Eurem eigenen Dojo einen Lehrgang durchzuführen, könnt Ihr Euch auch gerne an uns wenden! Unsere Angebote findet Ihr hier: LEHRGÄNGE

Wir wünschen Euch viel Spaß beim Stöbern.

Euer Kobudo-Hessen.de - Team

 

News

AKTUELLE KOBUDO LEHRGÄNGE:

08. Oktober 2016: Shotokan-Kobudo Herbstlehrgang/Hessen Ausschreibung

12. November 2016: HFK Tag der Stilrichtungen

Frühjahrs 2017: Einführungslehrgang Ryukyu Kobudo Shotokan

25 März 2017: Shotokan-Kobudo Frühjahreslehrgang/Hessen

Mai 2017: Shotokan-Kobudo Wolfenbüttel/Niedersachsen

17.-18. Juni 2017: Friedberger Kampfkunst-Gasshuku/Hessen

28. Oktober 2017: Shotokan-Kobudo Herbstlehrgang/Hessen

Kobudo-Hessen-Team

März 2016

Frühlings-Lehrgang in Friedberg

Am 19.03.2016 fand der diesjährige Frühjahrs Kobudo-Lehrgang in der Steinkopf-Sporthalle in Friedberg-Ockstadt statt.

Wie auch schon in der Vergangenheit kamen zu diesem Lehrgang wieder Teilnehmer aus dem ganzen Bundesgebiet nach Friedberg. Annähernd 40 Teilnehmer aller Altersgruppen fanden den Weg nach Friedberg-Ockstadt in die Steinkopfhalle.

Auf diesem Lehrgang wurden die Trainer Raymund Wacker und David Dekreon, der leider nur vormittags zur Verfügung stand, durch Michael Jost vom befreundeten MTV Wolfenbüttel unterstützt.

Nach den Trainigseinheiten des Vormittags, die ganz im Zeichen des Hanbo standen, wurde nach der Mittagspause mit Bo, Kama und Sai weiter trainiert.

Im Anschluss stand ein wahrer Prüfungsmarathon an, nicht weniger als 25 Prüflinge stellten sich zu den Prüfungen. Bei einigen wurden Prüfungen sowohl im Kobudo als auch im Karate abgenommen, andere stellten sich gleich den Prüfungen zur Gelbgurtprüfung, die auch die Prüfung zum Weißgurt mit einschloss.

Trotz dieser Herausforderung konnte Raymund Wacker, der die Prüfungen abnahm, allen Prüflingen gute bis sehr gute Leistungen bescheinigen.

Die Prüfungen zum 8. Kyu im Karate bestanden Constantin Thiriot, Levin van Bömmel, Artjom Natesov, Dominik Leon Bodo, Devin Danyluk, Maxim Funkner, Björn Hergenröther, Isabel Köbke, Tim Roßberg, Lysanne und Tiago Siebert und Veronika Faber. Im Kobudo wurden die Prüfungen zum 8. Kyu von Ole Carbow, Devin Danyluk Maxim Funkner, Björn Hergenröther, Isabel Köbke, Lysann und Tiago Siebert, sowie Daniel Braslavskiy abelegt. Den 7. Kyu Kobudo bestanden Michael Cloth, Lukas und Manfred Knecht, Anton Lebenbrik, Katrina Lauren Staebe, Tanja Gutsmann und Efstathios Xenos. Den 6. Kyu Kobudo erreichte Matthias Ullrich und zum 1. Kyu Kobudo legte Michael Joost die Prüfung ab.

Für das leibliche Wohl war durch Essenspenden der Vereinsmitglieder und deren Angehörigen bestens gesorgt. Für den Reibungslosen Ablauf der Veranstaltung sorgten vor allem Familienangehörige der Vereinsmitglieder, denen hiermit ganz herzlich gedankt wird.

Oktober 2015

Herbst-Lehrgang in Friedberg
              
Am 03.10.2015 fand in Friedberg-Ockstadt der diesjährige Herbstlehrgang des Kobudo Kampfsport Friedberg Wetterau e. V. statt. Trotz des tollen Wetters und der Feierlichkeiten zum 25. Jahrestag der Wiedervereinigung, trafen sich über 40 Kampfsportbegeisterte aus dem gesamten Bundesgebiet in der Steinkopf-Sporthalle.

In insgesamt 6 Trainingseinheiten für Kinder und Jugendliche, Erwachsene, Anfänger und Fortgeschrittene wurden drei der „Waffen“ des Kobudo - Hanbo, Bo und Tonfa - den Teilnehmern nahe gebracht.

Der Stilrichtungsbeauftragte für Kobudo im Hessischen Fachverband für Karate, David Dekreon, wurde dabei von den Trainern Raymund Wacker und Wolfgang Eis tatkräftig unterstützt. Während für die Anfänger der Umgang mit Hanbo und Bo (Stöcke mit ca. 90 cm und 180 cm Länge) etwas ungewohnt war, wurden die Fortgeschrittenen intensiv in den Umgang mit Hanbo und Tonfa (Griffe eines Mühlsteines) eingewiesen.

Für die Kinder und Jugendlichen stand die Vorbereitung zu den im Anschluss an den Lehrgang durchgeführten Prüfungen zum Gelbgurt auf dem Programm. Hier wurden noch die letzten Feinheiten eintrainiert, das Prüfungsprogramm vertieft.

Gegen 15:00 Uhr war es dann soweit. Trotz der spürbaren Nervosität der Prüflinge konnten die Prüfer allen gute bis sehr gute Leistungen bescheinigen, sodass am Ende alle die begehrten und hart erarbeiteten Urkunden sowie die neuen Gürtel in Empfang nehmen konnten.

Die neuen „Gelbgurte“ des Vereins: Tanja Gutsmann, Maxim Wirtz, Anton Lebenbrik, Katrina Staebe, Daniel Braslavskiy, Veronika Faber, Alexander Faber, Lukas Knecht, Eduard Wirtz, Tim Roßberg mit den DKV-Prüfern Raymund Wacker und David Dekreon.

Fünf Mitglieder des MTV Wolfenbüttel stellten sich anschließend noch den Prüfungen zum 7. und 2. Kyu. Auch hier waren die Prüfer mit den gezeigten Leistungen absolut zufrieden und übergaben den Prüflingen die wohlverdienten Urkunden.

Die Prüflinge des MTV Wolfenbüttel Marko Apel, Simon Cholewa, Michael Joost, Axel Stahr, Johannes Overmann mit den Prüfern Raymund Wacker und David Dekreon.

 

Juni 2015

Erfolgreiche Gurtprüfungen beim Friedberger Kampfkunst Gasshuku 2015
              
Am 27. und 28.06.2015 veranstaltete der  „Kobudo Kampfsport Friedberg Wetterau e. V.“ sein diesjähriges Kampfkunst-Gasshuku.

Nicht nur aus Hessen und den angrenzenden Bundesländern konnte der Verein Teilnehmer begrüßen, sondern auch aus Hamburg und Berlin reisten die Kampfsportbegeisterten zu der 2-tägigen Veranstaltung an.

Diesmal wurde, neben Trainingseinheiten in Karate und Kobudo, erstmals auch die  Gelegenheit geboten, Selbstverteidigung Keysi nach Justo Dieguez kennenzulernen.

Für den ersten Veranstaltungstag war es dem Verein gelungen, Walter Rechel als Trainer für Shotokan Karate zu gewinnen. Walter Rechel ist Träger des 6.Dan Karate und blickt auf eine langjährige Karriere, nicht nur im traditionellen, sondern auch im Vollkontakt-Karate, zurück. In seinen Trainingseinheiten konnten nicht nur die Kinder und Anfänger, sondern auch Fortgeschrittene Karateka, noch etwas lernen. So standen für die jüngsten Teilnehmer von 7 bis 12 Jahren die Perfektionierung der Grundtechniken und das Erlernen der Heian Shodan (die erste Schülerkata) auf dem Plan. Bei den Fortgeschrittenen wurden vor allem Kumitetechniken (Kampftechniken) und anschließend die Meisterkata Jitte und Kankusho vertieft. Altersgerecht und dem jeweiligen Kenntnisstand angepasst, verstand es Walter Rechel die Teilnehmer nicht nur zu fordern, sondern auch zu fördern.

Das Trainingsprogramm der Kobudotrainer David Dekreon (3. Dan) und Raymund Wacker (2. Dan) widmete sich ganz den Vorbereitungen auf die Prüfungen, die am Sonntag folgen sollten. Dabei kamen sämtliche Waffen des Kobudo (Hanbo, Bo, Kama, Tonfa und Sai) zum Einsatz, so dass auch hier der Anspruch hoch war. Den Trainern gelang es, allen Teilnehmern dieser Trainingseinheiten für die anstehenden Prüfungen den letzten „Schliff“ zu geben.

Aber nicht nur Karate und Kobudo standen auf dem Programm. Florian Slabsche (Keysi Instructor) unterwies die Teilnehmer in jeweils einer Trainingseinheit an beiden Tagen in der Selbsverteidigung nach Justo Dieguez. Für die teilnehmenden Karateka war dies eine ganz neue Erfahrung. Bisher an Regeln und feste Abläufe (Kata) gewöhnt, erlebten sie hier eine ganz andere Seite des Kämpfens. Selbstverteidigung gegen einen und am zweiten Tag gegen mehrere Gegner, die keine Regeln kennen.  Florian Slabsche vom  „Kampfsportfreunde One Unit Florstadt/Friedberg e. V.“ und seinen Co-Instruktoren gelang es, die Teilnehmer trotzdem verletzungsfrei durch die nicht minder schweißtreibenden Trainingseinheiten zu führen.

Die Resonanz der Teilnehmer auf das an diesen 2 Tagen angebotene Programm war durchweg positiv, und die für die nähere Zukunft angekündigten Termine: 03.10.2015, 19.03.2016, 02. und 03.07.2016 sowie 08.10.2016 wurden schon in den Terminkalendern vermerkt.

Nach dem Trainingsende am Sonntag waren die Duschen, wie auch am Tag zuvor, ein heiß begehrter Ort, um den hart erkämpften Schweiß wieder loszuwerden.

Aber nicht für alle bedeutete das Trainingsende auch das Ende der Anstrengungen. Acht Teilnehmer stellten sich insgesamt 12 Prüfungen in den Kampfsportarten Karate und Kobudo zu den nächsthöheren Kyu-Graden. Die Palette der Prüfungen reichte vom 9. bis zum 1. Kyu. Sowohl in Karate, als auch in Kobudo beginnen die Schüler-(Kyu)Grade bei 9 für die Anfänger und enden bei 1, der höchsten Schülergraduierung.

Allen Prüflingen gelang es, die DKV-Prüfer David Dekreon und Raymund Wacker mit ihren Leistungen zu überzeugen, so dass am Ende jeder Prüfungsteilnehmer nicht nur die redlich verdienten Urkunden, sondern auch den Gürtel mit der nächsthöheren Farbe aus den Händen der Prüfer in Empfang nehmen konnte.

Weitere Informationen zu den Kampfsportarten Karate und Kobudo sowie zum Verein unter „www.kobudo-friedberg.de“. Zu Keysi unter „www.ksf-oneunit.de“.


Nach der bestandenen Prüfung.
R. Wacker, A. Jurdzinski, M. Ullrich, M.Cloth, A. Rahmani, T. Staebe, S. Wacker,
L. Lehnhardt, J. Marthe und D. Dekreon.

Mai 2015

1. Shotokan-Kobudo-Lehrgang in Niedersachsen

Der Karate- und Kobudo-Abteilung des MTV-Wolfenbüttel ist es gelungen zwei hoch qualifizierte Kobudo-Trainer, David Dekreon (3.DAN Kobudo, 3.DAN Karate) und Raymund Wacker (2.DAN  Kobudo, 2.DAN Karate) vom Kobudo Kampfsport Friedberg Wetterau e.V., zum ersten offiziellen Shotokan-Kobudo-Lehrgang in Wolfenbüttel (Niedersachsen) zu gewinnen. Kobudo ist eine in Deutschland nicht sehr verbreitete Kampfkunst, die den Umgang mit
„Bauernwaffen“ lehrt. Hierzu zählen Hanbo (Kurzstock), Bo (Langstock), Sai (Metallgabel), Tonfa (Schlagstock mit Seitengriff) und Kama (Reissichel). Das Ryukyu Kobudo Shotokan (Shotokan Kobudo), welches beim MTV-Wolfenbüttel trainiert wird, ist ein moderner Kobudo-Stil. Diese Kampfkunst baut auf die Bewegungsformen des Shotokan-Karates auf und beinhaltet die Teilgebiete Hanbojutsu, Bojutsu, Saijutsu, Tonfajutsu und Kamajutsu. Damit bildet das Shotokan-Kobudo die ideale Ergänzung für jeden Shotokan-Karateka, der sein waffenloses Training mit Bauernwaffen aus Okinawa ergänzen und bereichern will. Durch die Symbiose von Karate und Kobudo wird ein besseres und tieferes Verständnis der japanischen Kampfkünste erreicht. Daher ist es nicht verwunderlich, dass viele Kobudo-Meister auch Meister im Karate sind.
Am 30.05.2015 folgten rund 30 Karatekas aus Niedersachsen und den angrenzenden Bundesländern voller Vorfreude den Aufruf zum 1. offiziellen Shotokan-Kobudo-Lehrgang in Wolfenbüttel (Niedersachsen). Die Organisatoren freuten sich über die hohe Anzahl der erschienen Teilnehmer. In der ersten Einheit der Unterstufe wurden die Grundlagen für den Umgang mit dem Hanbo gelegt. Der Hanbo ist eine Waffe, die ihren Einsatz in der mittleren und in der Nahdistanz findet. Sie ist in der Selbstverteidigung gleichermaßen zum Schlagen, Hebeln und Werfen des Aggressors geeignet. Die meisten Teilnehmer konnten aufgrund ihres langjährigen Karate-Trainings die demonstrierten Bein- und Oberkörperbewegungen problemlos übernehmen. Nur die Armkoordination im Zusammenhang mit der Waffe musste intensiv trainiert werden. Jedem Teilnehmer war sofort klar, dass dies einen langen Lernprozess in Anspruch nehmen wird, bis die neuen Techniken in Fleisch und Blut übergehen. In der zweiten Einheit der Unterstufe befassten wir uns mit dem Bo. Der Bo ist eine Waffe, die für die weite Distanz geeignet ist. Auch hier wurden Grundtechniken aus dem Bereich Kihon und Kumite trainiert. Dadurch, dass die Länge dieser Waffe nach der Körpergröße plus eine Handfläche bestimmt wird, ist hier eine andere Handhabung aufgrund der Länge im Gegensatz zum Hanbo (Länge ca. 0,9 –1,0 m) erforderlich. Bei der Oberstufe wurden neue Bewegungsformen und Partnerübungen mit den Bo und den Tonfas trainiert. Hier wurde viel Wert darauf gelegt, einen harmonischen Bewegungsablauf bei einer Kombination von komplexen Technikabläufen zu gewährleisten.
Nach zwei schweißtreibenden und lehrreichen Trainingseinheiten war für 11 Kobudokas das Abenteuer noch nicht beendet. Sie hatten sich das Ziel gesetzt, an diesem Samstag die nächstmögliche SOK-Kobudo-Prüfung abzulegen. Nach aufregenden eineinhalb Stunden Prüfung, konnten alle Prüflinge die begehrte Kyu-Urkunde in den Händen halten. Aufgrund langer und intensiver Vorbereitung bestanden 11 Kobudokas die Prüfung zum 8. Kyu (Gelb) und 1 Kobudoka zum 5. Kyu (Blau). Nach einem so erfolgreichen Ergebnis, wird für alle aktiven Kobudokas dieser Lehrgang ein unvergessenes Erlebnis bleiben. Dem sehr kompetenten und geduldigen Trainerteam ist es zu verdanken, dass ein stetiger Fortschritt mit dem Umgang der Waffen bei den Karatekas zu erkennen war. Am Ende des spannenden und interessanten Lehrgangs waren viele Teilnehmer vom Kobudo-Virus erfasst und möchten weiter in die Geheimnisse dieser Kampfkunst eingeweiht werden. Vielen Dank an David Dekreon und Raymund Wacker, die uns diesen interessanten Einblick in die Welt des Kobudo gewährt haben. Wir alle hoffen, das im nächsten Jahr (Mai 2016) wieder einen Kobudo-Lehrgang mit diesem sympathischen Trainerteam vom Kobudo Kampfsport Friedberg Wetterau e.V. in Wolfenbüttel stattfinden wird.


Michael Joost
Karate-Dojo MTV-Wolfenbüttel

März 2015

Erfolgreicher Frühlingslehrgang mit Prüfungen am 21.03.2015 in Friedberg-Ockstadt

Am 21.03.2015 fand in Friedberg-Ockstadt, in der Steinkopf-Sporthalle der diesjährige Frühlings-Lehrgang des Shotokan Kobudo Kampfsport Wetterau e. V. statt. Karate mit traditionellen Bauernwaffen – Kobudo genannt, diese faszinierende Kampfsportart lockte viele interessierte Teilnehmer nicht nur aus Hessen, sondern auch aus Berlin, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Niedersachsen und Hamburg an.

Den A- und B-Trainern des Vereines, David Dekreon und Raymund Wacker, war es gelungen, ein breitgefächertes Trainingsangebot zu erstellen. Während bei den Trainingseinheiten mit dem Langstock (Bo) und Kurzstock (Hanbo) sowohl für die Anfänger als auch Fortgeschrittenen der Schwerpunkt auf dem Kumite (Kampftechniken) lag, wurde in der Einheit mit den Kama (Sicheln) die Kata Kama Yondan trainiert. Vom jüngsten Teilnehmer (10 Jahre) bis zum ältesten Teilnehmer (63 Jahre) waren alle mit großem Engagement und Energie bei der Sache und bewiesen damit, dass dieser Kampfsport für alle Altersklassen eine große Bereicherung darstellt. Gerade die Hanbo-Techniken konnten sehr gut in Selbstverteidigungstechniken umgesetzt werden, da der Hanbo auf Grund seiner Länge durchaus von einem Spazierstock oder Stockschirm ersetzt werden kann. Beim Bo (ca. 1,80 m lang) und den Sicheln ist dies nicht so leicht möglich, da diese Gegenstände nicht unbedingt zum täglichen Gebrauch gehören. Interessant für die Teilnehmer war auch, dass mit dem Hanbo sehr gut Hebeltechniken ausgeführt werden können, mit denen der Gegner auf den Boden geführt werden kann, um den aktuellen Angriff zu stoppen. Nach insgesamt 6 Stunden intensiven Trainings, unterbrochen von einer Mittagspause, endete der Lehrgang sehr zum Bedauern der Teilnehmer. Als kleinen Trost gaben die Veranstalter des Shotokan Kobudo Kampfsport Wetterau e. V. bekannt, dass die nächsten Lehrgänge für Ende Juni und Anfang Oktober 2015 bereits fest stehen. Erfolgreiche Prüfungen im Shotokan Kobudo
Erfolgreiche Prüfungen in der Kampfkunst „Shotokan Kobudo“ (Waffenkarate) Nachdem am 21.03.2015 der diesjährige Frühlings-Kobudo-Lehrgang des Shotokan Kobudo Kampfsport Wetterau e. V. beendet war, stellten sich sich 8 Teilnehmer dieses Lehrgangs den kritischen Prüfern David Dekreon und Raymund Wacker des DKV (Deutscher Karate Verband) vor, um ihr Können zu demonstrieren. Zwei Teilnehmer konnten die Prüfer mit Ihren Leistungen bei der Gelb-Gurt-Prüfung mit dem Hanbo (Kurzstock) überzeugen. Sowohl im Kihon (Grundtechniken), als auch in der Kata (Formenlauf) und dem Kumite (Kampftechniken) wurden gute bis sehr gute Leistungen gezeigt. Das gleiche galt auch für den Prüfling zu Orangegurt mit dem Bo (Langstock). In den folgenden Prüfungen zum Grün- und Blaugurt mussten die Teilnehmer ihr Können mit den Waffen Sai (kleine Metalldreizacken) und Tonfa (ehemals Griffe von Mühlsteinen) demonstrieren. Diese Waffen werden paarweise geführt, sodass hier das besondere Augenmerk auf der Dualität der Ausführung der Techniken liegt. Wie auch bei den einteiligen Waffen bestand die Prüfung aus den drei Teilen Kihon, Kata und Kumite, wobei die Kampftechniken (Kumite) hier gegen einen Bo demonstriert werden. Die bei diesen Prüfungen gezeigten Leistungen waren so solide, dass den Prüfern nur übrigblieb, zur bestandenen Prüfung zu gratulieren. Zu guter Letzt stand noch eine Prüfung zum Braungurt an. Dass diese Graduierung zur Oberstufe zählt, lies sich schon am Umfang des Prüfungspensums erkennen. Hier mußte die Beherrschung von zwei Waffen (Hanbo und Sai) bewiesen werden. Das Kihon setzt sich aus mehreren Technikkombinationen zusammen, das in überzeugender Weise dargeboten wurde. Auch bei den Katas, der Sai Shodan und Hanbo Sandan konnten keine Mängel erkannt werden. Im folgenden Bunkai (Anwendung der Techniken der Kata) zeigte der Prüfling, dass die Kata für Ihn nicht nur eine reine Abfolge von Techniken ist. Er konnte die Techniken in eindrucksvoller Weise am Partner demonstrieren, und der Kata damit Leben geben. Den Abschluß der Prüfung nahm ein umfangreiches Kumite gegen den Bo ein. Hier mußten nicht weniger als 11 unterschiedliche Bo-Angriffe mit den Sai pariert und gekontert werden. Dabei wurden die Angriffe und Konter in einer stetigen Abfolge durchgeführt. Mit der gezeigten Leistung waren die Prüfer mehr als zufrieden und, wenn es nicht verpönt wäre, bei Kampfsportprüfungen zu applaudieren, wäre sicherlich ein wahrer Sturm der Begeisterung entfacht worden. Alle 8 Teilnehmer konnten am Ende der Prüfung die redlich verdienten Urkunden zum nächsthöheren Kyu-Grad von den Prüfern in Empfang nehmen.

 

Nach der erfolgteich bestandenen Prüfung

Herzlichen Glückwunsch

 

 

Dezember 2014

Kobudo-Training in Friedberg

Im Dezember nimmt der Shotokan Kobudo Kampfsport Wetterau e.V. (www.kobudo-friedberg.de) seinen wöchentlichen Trainingsbetrieb auf:

Wo?
Sporthalle der Montessori Schule in Friedberg, Schulze-Delitzsch-Straße 2 (Zufahrt über Grüner Weg, vor der Wetterauer Volksbank)

Wann?
Freitag, 12.12.2014  von 19:30 Uhr bis 21:30 Uhr, (und wer möchte  - anschließend Stammtisch im “REGGIO”) und
Freitag, 19.12.2014  von 19:30 Uhr bis 21:30 Uhr, anschließend gemütlicher Ausklang in der Pizzaria “REGGIO”

Es wird Kobudo und auch Karate trainiert, wer Trainingswaffen besitzt- unbedingt alles mitbringen!!

Für Nichtmitglieder wird ein Unkostenbeitrag in Höhe von 8,00 Euro (Kinder < 15J – 4,00 Euro) pro Trainingsabend erhoben!
Für den Ausklang im “REGGIO” am Freitag, den 19.12.2014 möchten wir Plätze reservieren. Ich bitte Euch um Rückmeldung,
wer mitkommen möchte, damit wir genügend Plätze reservieren können, DANKE!

Mit sportlichen Grüßen
Shotokan Kobudo Kampfsport Wetterau e.V.
Raymund Wacker (r.wacker@kobudo-hessen.de)

November 2014

Überrregionaler Kobudo-Lehrgang in Friedberg

Am 09.11.2014 fand in der Steinkopf-Sporthalle in Friedberg-Ockstadt ein vom Shotokan Kobudo Kampfsport Wetterau e. V. organisierter Kobudo-Lehrgang statt, der überregionale Beachtung fand. Die Teilnehmer kamen nicht nur aus der Wetterau, auch aus dem weiteren hessischen Umland, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und sogar aus Berlin kamen Freunde dieses japanischen Kampfsports nach Friedberg-Ockstadt.  Kobudo ist ein Kampfsport in der Tradion Okinawas, in dem Gegenstände des (seinerzeit) täglichen Gebrauchs zur Selbstverteidigung eingesetzt werden.

In den, auf diesem Lehrgang angebotenen Trainingseinheiten, wurde der Umgang mit dem Hanbo (einem ca. 90cm langen Stock), den Sai (zwei Metallspießen) und Kama (zwei japanische Reissicheln) den Teilnehmern nahegebracht. Zusätzlich wurde, auf Wunsch der Teilnehmer, noch eine zusätzliche Einheit mit dem Bo (einem ca. 180cm langen Stock) durchgeführt.

Während die Trainingseinheiten mit den Sai und Kama sich vor allem an die fortgeschrittenen Kobudoka wendeten, waren die Hanbo- und Bo-Einheiten vor allem auf die Anfänger dieser fernöstlichen Kampfkunst zugeschnitten.

Den Trainern des Shotokan Kobudo Kampfsport Wetterau e. V., David Dekreon und Raymund Wacker, ergänzt durch Wolfgang Eis, gelang es hervorragend die anspruchsvolle Materie dieser Kampfkunst für jeden verständlich und nachvollziehbar zu unterrichten.

Für 13 Lehrgangsteilnehmer gipfelte der Trainingserfolg in erfolgreich abgelegten Prüfungen in den Gattungen Hanbo (gelber Gürtel), Bo (orangener Gürtel), Sai (grüner Gürtel) und Kama (2. blauer Gürtel). Allen Prüflingen wurden gute bis sehr gute Leistungen bescheinigt, so dass sie die neu erworbenen Gürtelfarben mit Stolz tragen können.

Kampfkunst für Kinderheim -
Shugyosha-Dojo Nierstein veranstaltet wieder Benefitz-Seminar für Fukujima

 

Sonntag, 21. September 2014: In der Sporthalle der Grundschule/Nierstein haben sich Kampfkunstsportler getroffen, um mit dem Kurzstock, dem Hanbo und den Sai (Bauernwaffe aus Okinawa) zu trainieren. Eingeladen hatte Klaus Hummel, Leiter des Shugyosha-Dojo, der Karate- und Kobudo-Abteilung des Turnverein Nierstein (http://kobudo-rheinlandpfalz-nierstein.npage.de/). Die TeilnehmerInnen lernten von Hummel (2. Dan Karate; 2. Dan Kobudo) den Umgang mit diesen Waffen. Fünf Stunden wurde trainiert und in der Pause konnte man sich mit den Gästen und Zuschauern unterhalten und über diese exotische Kampfkunst 'Kobudo' aus Okinawa sprechen. "In historischer Zeit durften die Menschen in Okinawa keine Waffen haben", sagte Hummel im Gespräch, "sie haben mit alltäglichen Arbeitsgeräten Verteidigungssysteme entwickelt und geübt, was wir nun als Kobudo, die 'alte Kampfkunst' trainieren." Schirmherr der Veranstaltung war der Japanische Generalkonsul, Herr Sakamoto Hideyuki, in dessen Vertretung die Vizekonsulin, Frau Ayaka Fukuda, das Seminar besuchte. Unterstützt wurde das Seminar durch die Teilnahme von Sportlerinnen und Sportlern aus Rheinland-Pfalz und Baden-Würtemberg. Der Erlös der Veranstaltung wurde als Spende an ein Heim für traumatisierte Kinder aus den Folgen um Fukushima gespendet. So kamen 450 € für das Kinderheim zusammen. Der Kontakt zu dem Heim erfolgte über die Siebold-Gesellschaft/Würzburg. Von dieser Gesellschaft um die Geschichte des Arztes in Japan Philipp Franz von Siebold, kam Herr Klein-Langner, ebenso wie bei dem letzten Lehrgang für Fukushima, um sich einen Eindruck von der Veranstaltung zu machen. Wer in dem Kreis um Klaus Hummel mittrainieren möchte, ist herzlich eingeladen. Trainiert wird donnerstags in der Rundsporthalle Nierstein, 20 - 21:30 Uhr, und sonntags von 10 - 12:00 Uhr in der Grundschulhalle, Nierstein.

 

Bild 1: Ein Teil der TeilnehmerInnen, die erfolgreich im Rahmen des Lehrgangs zur Prüfung antraten (4x 8. Kyu; 2x4. Kyu) - im Vordergrund unsere jüngste Sportlerin (8 Jahre)

Bild 2: Die Spendenübergabe während der Pause; Mitte rechts - Frau Ayaka Fukuda, Japanische Vizekonsulin, daneben 1. und 2. Vorsitzender des TV-Nierstein und ein Teil der Teilnehmer; vorne/Mitte: Herr Klein-Langner/Siebold-Gesellschaft, er hält den Scheck über 450 Euro zusammen mit Klaus Hummel

Klaus Hummel

Braungurtprüfung im Shugyosha-Dojo

Manfred, einer der Co-Trainer von Klaus im Shugyosha-Dojo/Nierstein trat in diesem November zur Braungurtprüfung an. Hier werden fortgeschrittene Fähigkeiten mit Hanbo und Sai geprüft. Kihonlauf für beide Waffen, je eine Kata, Bunkai und das Renzoku-Kumite absolvierte Manfred mit Bravour und kann zu seinem 3. Dan Karate jetzt auch noch den 3. Kyu Shotokan-Kobudo hinzufügen - Glückwunsch.

Klaus Hummel

Juni 2014

Friedberger Kobudomeister beim 14. japanischen Filmfestival „Nippon Connection“ in Frankfurt

Bereits zum 14ten Mal fand in Frankfurt/M das japanische Filmfestival statt. Das inzwischen weltweit größte japanische Filmfestival bietet nicht nur Film-Fans ein umfassendes Programm an.   Über die Jahre hinweg wurde auch „Nippon Culture“ zu einem wichtigen Bestandteil des Festivals entwickelt. In weit über 50 Workshops, Vorträgen und Live-Events kann in die vielfältige Kultur Japans Einblick genommen werden. Die Bandbreite reicht bis hin zu den traditionellen Kampfkünsten Japans und der dazu gehörenden Inseln wie Okinawa.

Zum Anlass des Besuches des okinawischen Karate- und Kobudo-Großmeisters Hidemi Tamayose (9. DAN) beim Karateverein Friedberg e.V. lud der japanische Generalkonsul Hideyuki Sakamoto eine Delegation von Kobudomeistern zu sich ein. Bei diesem Treffen bedankte sich der Generalkonsul Hideyuki Sakamoto, welcher auch als Schirmherr der Nippon Connection fungiert, bei den Friedbergern Kobudomeistern für die spontane Zusage, in einem Workshop Kobudo anzubieten.

So konnten Interessierte in diesem Jahr in einem Workshop die historische Kampfkunst „Ryukyu Shotokan Kobudo“ aktiv kennenlernen. Aus der Not heraus, um sich gegen Überfälle verteidigen zu können, entwickelten okinawische Bauern mit ihren Bauerngeräte, wie z.B. Kurbel einer Reismühle (Tonfa) oder Reissichel (Kama), diese Kampfkunst.

Die Friedberger Kobudomeister David Dekreon, Wolfgang Eis und Raymund Wacker führten die 21 Workshopteilnehmer in die erste Waffe des Shotokan Kobudo Systems, dem Kurzstab (Hanbo) ein. Zu Beginn standen Handling-Übungen mit dem Hanbo an, um den zum großen Teil Kampfkunst-Unerfahrenen einen leichten Einstieg zu ermöglichen. Des Weiteren führten die drei Kobudo-Meister routiniert die Teilnehmer in Selbstverteidigungstechniken mit dem Kurzstock ein. In einer Pause stellte Raymund die kompletten Waffen des Shotokan Kobudo Systems vor und erläuterte, wie ihre historischen Ursprünge zu deuten sind. Nach einer weiteren Übungsphase führten David und Raymund zum Abschluß noch eine DAN-Kata vor, welche mit Applaus belohnt wurde. Etliche Teilnehmer waren von dem Workshop begeistert und haben sich fest vorgenommen, in weiteren Kursen Kobudo zu erlernen. Die Organisatoren des Filmfestivals haben am Ende bereits die Einladung für das kommende 15te Filmfestival, welches unter dem Schwerpunktthema „Okinawa“ stehen soll, an das Team des Karateverein Friedberg e.V. ausgesprochen.

Raymund Wacker

Mai 2014

Hoher japanischer Besuch im Karateverein Friedberg

Als Malu Schäfer-Salecker, die 2. Vorsitzende des Karatevereins Friedberg, die Begrüßungsworte an den Gasttrainer Tamayose und an die vielen erschienen Karate-Kinder richtete, formulierte sie passend, „dass dieser jährliche Lehrgang mit Großmeister Tamayose schon eine Tradition im Friedberger Karatedojo bildet“. Auch im mittlerweile fünften Jahr dieser Tradition zog der Kobudo & Karate Großmeister (beides 9. Dan) über 40 Teilnehmer in die Halle der Augustinerschule Friedberg.
Besonders für die Kinder des Karatevereins war dieser Event was ganz Besonderes. Einmal bei einem richtigen japanischen Karatemeister zu trainieren – davon träumen viele Karateka. Doch dass dieser Traum mit viel Schweiß und Arbeit verbunden ist,  mussten die 20 Kinder erfahren. Tamayose Sensei kontrollierte bei allen akribisch die grundlegenden Techniken des Karates und verbesserte auch die kleinsten Fehler. Darauf folgte eine spezielle Kata von der Insel Okinawa, auf der Karate entwickelt wurde. Diese Kata wird dort von allen Kindern in den Grundschulen gelernt und bildet somit den Ausgangspunkt für das lebenslange Karate-Training auf der Insel. Nach dem die Kinder die Kata auswendig konnten, erklärte Tamayose Sensei mithilfe seines Übersetzters, David Dekreon, noch einige Kampfanwendungen (Bunkai) dieser Kata. Einige der Kinder hatten die besondere Ehre mit dem Meister persönlich diese Bunkai trainieren zu dürfen. Leider war die Zeit dann viel zu schnell zu Ende, aber der Meister ließ es sich nicht nehmen noch persönlich die Karatepässe der Karatekids zu unterschreiben.

.


Im Anschluss an das Kindertraining kamen die Erwachsenen an die Reihe. Zu besonderen Überraschung und Freude des Karatevereins Friedberg, kam ein ganz besonderer Ehrengast zu diesem Training. Herr Vize Generalkonsul Ishihara ließ es sich nicht nehmen Tamayose Sensei persönlich in Hessen willkommen zu heißen. Herr Ishihara ist ebenfalls ein hoher Schwarzgurt im Karate und obwohl er leider keine passende Kleidung dabei hatte, machte er kurzerhand einfach im Anzug beim Training mit.
Nach dem wiederum schweißtreibenden Training fiel es dem 1. Vorsitzenden Gerhard Staab nicht schwer, den Generalkonsul und den Großmeister für ein gemeinsames Abendessen zu begeistern. Mit vielen Gesprächen, Gelächter und Plänen für das nächste Mal klang dieser Abend der deutsch-japanischen Freundschaft langsam aus.

Kobudo-Hessen-Team

 

Mai 2014

Hessische Kampfkunstmeister folgten der Einladung des japanischen Generalkonsul Hideyuki Sakamoto

Am vergangenen Donnerstag folgte eine Delegation hessischer Kampfkunstmeister einer Einladung des japanischen Generalkonsuls Hideyuki Sakamoto in Frankfurt. Anlass hierzu war der diesjährige Besuch des Karate- und Kobudo-Großmeisters Hidemi Tamayose (9. DAN in Karate und Kobudo) beim Karateverein Friedberg e.V..

Bereits seit vielen Jahren pflegt der Karateverein Friedberg e.V. den Kontakt mit dem Großmeister Hidemi Tamayose, welcher einer der höchst graduierten Kampfkunstmeistern aus Okinawa (zu Japan gehörende Insel) ist. Unter seiner Lehre haben inzwischen einige Mitglieder des Karatevereins Friedberg e.V. bereits die Meistergraduierung zum 2. DAN Karate und Kobudo erreichen können.

In kleiner Runde mit dem japanischen Generalkonsul Hideyuki Sakamoto, dem japanischen Großmeister Hidemi Tamayose, den Karate- und Kobudo-Dan-Trägern David Dekreon, Raymund Wacker und Wolfgang Eis aus dem Karateverein Friedberg e.V und drei weiteren Kobudoka aus zwei mit dem Friedberger Karateverein e.V. befreundeten Vereinen, wurden anregende Gespräche und Erzählungen zu den deutsch-japanischen Beziehungen geführt. In den Gesprächen würdigte der Generalkonsul die in Deutschland betriebenen sportlichen Aktivitäten der historischen Kampfkünste aus Japan und Okinawa, welche die freundschaftlichen Beziehungen und im weiteren Sinn die Völkerverständigung zwischen Japan und Deutschland fördere. Abschließend lud der Generalkonsul Hideyuki Sakamoto die Kampfkunst-Delegation zum gemeinsamen Mittagessen in Form eines 6-gängigen Menüs japanischer Köstlichkeiten ein.

Zum Abschied dankte der Generalkonsul, auch als Schirmherr des vom 27.05. bis 01.06.2014 in Frankfurt stattfindenden japanischen Filmfestival “Nippon Connection“, den Wetterauer Kobudomeistern, für die Bereitschaft, einen Kobudo-Workshop innerhalb des Filmfestprogrammes zu übernehmen.

Kobudo-Hessen-Team

 

März 2014

Kobudo in Friedberg

Erneut fand am 16.03.2014 ein weithin beachteter Kobudo-Lehrgang in der Stilrichtung Ryukyu Kobudo Shotokan in Friedberg-Ockstadt in der Steinkopfhalle statt. Die über 30 Teilnehmer kamen wie auch in den vergangenen Jahren nicht nur aus Hessen, sondern auch aus Niedersachsen und Rheinland-Pfalz, und sogar aus Hamburg fanden Kampfsportbegeisterte den Weg in die Wetterau.

Den beiden Trainern David Dekreon (3. Dan Kobudo und Stilrichtungsbeauftragter des HfK für Kobudo) und Raymund Wacker (2. Dan Kobudo) war es wiederum gelungen, ein Anspruchsvolles Trainingsprogramm für alle Leistungsklassen zusammen zu stellen.

Den Auftakt bildete ein halbstündiges gemeinsames Aufwärmtraining aller Teilnehmer mit dem Hanbo (einem ca. 1 m langen Stock) in das auch Partnerübungen aus dem Prüfungsprogramm für den 9. und 8. Kyu einflossen.

Daran schloss sich eine getrennte Vertiefung mit dieser Waffe für die Anfänger und Fortgeschrittenen an.

In der Fortgeschritten-Gruppe wurden von Raymund die grundlegenden Techniken und Handhabungen des Hanbo vermittelt. Auch war das gesamte Prüfungsprogramm für den 9. und 8. Kyu Bestandteil dieser Trainingseinheit.  Hier sind die Kumiteformen vereinfachte Selbstverteidigungstechniken, die in weiteren Verlauf bis zu finalen Techniken ausgebaut werden. Ein besonderes Augenmerk richtete Raymund auf die korrekten, dem Shotokan-Karate entsprechenden, Stände.

Parallel dazu vermittelte David mit dem Hanbo die Techniken aus dem Prüfungsprogramm für den ersten Braungurt. Im Kihon waren vor allem Kombinationen gefragt. Daran schloss sich ein intensives Training der Kata Hanbo Sandan an. David zerlegte diese Kata in diverse einzelne Abläufe, in die die zuvor geübten Techniken Eingang fanden. Zur Vertiefung der Techniken wurde auch das entsprechende Bunkai (die Anwendung) der Kata demonstriert und geübt. Hier zeigte es sich wieder, dass der  Hanbo, durch seine unmittelbare Ähnlichkeit zum Spazierstock oder Stockschirm, auch für das Üben von Selbstverteidigungstechniken hervorangend geeignet ist.

In der wohlverdienten Mittagspause konnten sich die Teilnehmer mit einer Fülle von belegten Brötchen, Kuchen und Obst sowie diversen Kaltgetränken und Kaffee stärken.

Nach der Mittagspause ging es für die Anfänger mit dem Bo bei David weiter. In der Trainingseinheit wurden vor allem Techniken aus dem Prüfungsprogramm für den 7. Kyu sowie die Kata Bo Sandan trainiert. Obwohl diese Kata für die erste Prüfung mit dem Bo im Prüfungsprogramm enthalten ist, beinhaltet sie doch anspruchsvolle Techniken. Am Anfang sind asynchrone Treibtechniken für den Übenden zu bewältigen. Auch im weiteren Verlauf wird es nicht unbedingt einfacher, da neben einzelnen Techniken auch Kombinationen mit Richtungswechseln enthalten sind.

Für die Fortgeschrittenen hatte Raymund mit den Tonfa (ursprünglich Griffe einer Reismühle) eine Waffe gewählt, die paarweise geführt wird. Als Mehrzweck-Einsatz-Stock finden sie heute bei der Polizei und Sicherheitsdiensten Verwendung. Diese Einheit widmete sich ganz dem Prüfungsprogramm für den 5. Kyu. Neben dem Kihon, in dem die Grundlagen dieser Waffe trainiert wurden, war die Kata Tonfa Sandan eine nicht zu unterschätzende Herausforderung für die Teilnehmer. Neben schnellen Treibtechniken und Stellungswechseln kommen auch langsame und dennoch kraftvolle Techniken zum Einsatz.

Zum Abschluss des Lehrganges folgte, diesmal nur ein 20 minütiges (die vorhergegangenen Einheiten wurden überzogen) 'cool-down' für alle Teilnehmer. Hier richtete David den Blick der Teilnehmer auf effektive Selbstverteidigung mit dem Hanbo. Die Techniken wurden von den Teilnehmern, trotz des finalen Charakters, mit den Partnern so verantwortungsvoll geübt, dass es zu keinerlei Verletzungen kam.

Nach der offiziellen Verabschiedung erkundigten sich die meisten Teilnehmer gleich bei Raymund und David, wann es die nächsten Termine gibt. Diese sind am 22. März in Nierstein, am 24. Mai in Wolfenbüttel und am 11. Oktober in Friedberg.

Kobudo-Hessen-Team

November 2013

Ryukyu Kobudo Shotokan in Friedberg-Ockstadt

Am 17.11.2013 fand ein weit über die hessischen Grenzen hinaus beachteter Kobudo-Lehrgang des Karateverein Friedberg e.V. in der Steinkopfhalle in Friedberg-Ockstadt statt.

Die über 30 Teilnehmer kamen nicht nur aus Hessen. Auch aus Baden-Würtemberg, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfahlen fanden Kampfsportbegeisterte den Weg nach Friedberg um den Kampfsport Kobudo in der Stilrichtung Ryukyu-Kobudo-Shotokan näher kennenzulernen und ihre Kenntnisse zu vertiefen.

Die Trainer David Dekreon (u. a. 3. Dan Ryukyu Kobudo Shotokan und Beauftragter des HfK für Kobudo) und Raymund Wacker (u. a. 2. Dan Ryukyu Kobudo Shotokan) hatten für die Teilnehmer jeder Leistungsstufe ein anspruchsvolles Trainingsprogramm zusammengestellt.

Das gemeinsame Aufwärmtraining wurde von beiden Trainern gemeinsam geleitet und beinhaltete neben Aufwärm- und Lockerungsübungen auch Techniken mit dem Bo (ein Langstock mit ca. 190 cm Länge). Daran anschließend wurden jeweils zwei Trainingseinheiten parallel für Anfänger und Fortgeschrittene durchgeführt.

Das Training für die einteiligen Waffen: Bo und Hanbo, welches sich vor allem an die Anfänger in diesem Kampfsport richtete, wurde von Raymund Wacker geleitet. In der ersten Einheit wurde der Umgang mit dem Bo intensiv geübt. Neben den Grundtechniken wurden auch Partnerübungen durchgeführt. Als Abschluss wurde die Kata Bo Sandan vermittelt. Obwohl diese Kata die erste Kata im Prüfungsprogramm für den Bo ist, enthält sie doch anspruchsvolle Treibtechniken und Wendungen. 

Nach der Mittagspause ging es für die Anfänger mit dem Hanbo (ein kurzer Stock mit ca. 1 m Länge) auf gleich hohem Niveau weiter. Hier waren vor allem die Techniken zum Griffwechsel (Mochikae) eine Herausforderung für die Übenden. So verließ der eine oder andere Hanbo doch den Kontakt zur Hand seines Trägers und landete auf dem Boden. Nach entsprechender Übungszeit gelang es aber allen Trainierenden den Hanbo sicher zu führen. Danach wurden Grundtechniken geübt, die die Kata Hanbo Nidan vorbereiteten, die danach folgte. Da der Hanbo als Spazierstock oder Stockschirm auch heute ähnliche Verwandte hat, war die Interpretation der Kata   schnell in Selbstverteidigungstechniken umgesetzt.

Zeitgleich zu den Trainingseinheiten der einteiligen Waffen führte David Dekreon die fortgeschritteneren Lehrgangsteilnehmer in den Umgang mit Sai und Kama ein. Bei Sai und Kama handelt es sich um zweiteilige Waffen, d. h. die Waffen werden Paarweise geführt, so dass jede Hand eine Waffe führt und somit unterschiedliche Techniken gleichzeitig ausgeführt werden können.

Nach dem Aufwärmtraining wurden hier die Techniken mit den Kama (noch heute in Japan gebräuchliche Reissicheln) geübt. Speziell der Griffwechsel dieser Waffen verlangte eine gewisse Fingerfertigkeit von den Übenden, um anschließend die Techniken effektiv anwenden zu können. Bei den Grundtechniken wurde von David vor allem auf die korrekte Ausführung geachtet und entsprechende Hilfestellungen gegeben. Bei den Partnerübungen wurden Verteidigungstechniken gegen Angriffe mit dem Bo vermittelt. Das Ende dieser Einheit bildete auch hier eine Kata: die Kama Sandan.

Im Anschluss an die Mittagspause wurden die Kama gegen Sai getauscht.

Bei den Sai handelt es sich um Metallspieße mit ca. 50 cm Länge. Diese Waffe wurde im Gegensatz zu den anderen Waffen des Kobudo nicht aus Gegenständen des täglichen Lebens (Stock, Sichel oder Griff eines Mühlsteines) entwickelt, sondern direkt als Waffe geschaffen.

Wie auch bei den Kama wurden vor allem die Griffwechsel und Grundtechniken geübt. Obwohl auch eine zweiteilige Waffe, waren hier aber die Techniken doch unterschiedlich zu der vorausgegangenen Einheit mit den Kama. Nach den Grundtechniken und Partnerübungen (Abwehr gegen Angriffe mit dem Bo) wurde die Kata Sai Shodan geübt.

Den Abschluss der Veranstaltung bildete wieder ein gemeinsames Training aller Teilnehmer. Nun wurden Kumite-Formen mit dem Bo trainiert. Dabei werden mehrere abgesprochene Angriffe hintereinander durchgeführt, abgewehrt und zum Schluss mit einem Gegenangriff beantwortet.

Die Trainer verstanden es hervorragend auf das unterschiedlichen technische können der Teilnehmer einzugehen und so für jeden ein Optimum an Lernerfolg zu sicher.

Insgesamt waren die Teilnehmer am Schluss der Veranstaltung erschöpft, aber, gerade durch das hohe Niveau des Trainings, in ihren Fähigkeiten ein gutes Stück vorangekommen auf dem Weg (Do) der alten Kampfkunst (Ko Bu). Die Kritiken, die nach dem Training in den Umkleideräumen zu hören waren, waren durchweg  positiver Natur. Auch wurde angeregt, zukünftige Veranstaltungen dieser Art vielleicht auf zwei Tage auszudehnen.

Kobudo-Hessen-Team

 

Oktober 2013

Hanbo und Tessen in Wetzlar bei Ryukyu Kobudo Shotokan Trainern

Am 19. Oktober wurde ein Lehrgang Hanbo & Tessen in Wetzlar/Hessen angeboten. Trotz Ferienzeit kamen einige Teilnehmer um bei Andrea Bernhardt und Klaus Hummel Hanbo- und Tessen-Techniken zu lernen. Drei Stunden wurde intensiv die Handhabung der Stockwaffen geübt. Das Training umfasste Grundschule, Hebel- und Schlagtechniken. Die Teilnehmer waren so eifrig bei der Sache, dass sogar versäumt wurde ein Gruppenbild zu machen - sumimasen. Ein nächster Termin wurde bereits erfragt und wird hier auf der website in Kürze angekündigt.

Klaus Hummel

Oktober 2013

Kobudo im Hessischen Fachverband für Karate

Am 12.10.2013 fand in Offenbach der „Tag der Stilrichtungen“ des Hessischen Fachverbandes für Karate statt.

In einer vielbeachteten und vom Landesstilrichtungsreferenten, Amir Valadkhani, hoch gelobten Einheit, stellte der Stilrichtungsbeauftragte für Kobudo im HfK, David Dekreon, die Grundlagen des Waffentrainings im Kobudo mit dem Langstock (Bo) vor.

Unterstützt von einem weiteren Kobudo-Trainer, Raymund Wacker, wurden den 22 anwesenden Karateka einige grundlegende Techniken (Kihon) und Partnerübungen (Kumite) vermittelt.

Für viele der teilnehmenden Dan-Träger aus den unterschiedlichen Karatestilrichtungen, war es das erste mal, dass sie mit dem Bo zu tun hatten. Bisher gewohnt, nur mit den Händen zu kämpfen, wurden nun Techniken mit einen Gegenstand mit sehr großer Reichweite ausgeführt.

David und Raymund gelang es in der kurzen zur Verfügung stehenden Zeit sehr gut, die Gemeinsamkeiten des Karate mit dem Ryukyu Shotokan Kobudo aufzuzeigen, so dass der Bo sehr schnell kein Fremdkörper mehr in den Händen der Übenden war.

Die Teilnehmer konnten sich davon überzeugen, dass Karate und Kobudo, wie auch in der Entstehungsgeschichte dieser Kampsportarten belegt, keine Gegensätze sondern sinnvolle Ergänzungen sind.

Amir Valdkhani sprach vielen Teilnehmern aus dem Herzen, als er ausführte, dass diese Veranstaltungen auf zukünftigen HfK-Veranstaltungen verstärkt angeboten werden.

Kobudo-Hessen-Team

Juli 2013

Karate- und Kobudo-Großmeister Tamayose (9. Dan, Hanshi) besucht Friedberg

In den Sommerferien stand im Juli 2013 noch hoher Besuch aus Okinawa (Japan) an. Tamayose Sensei, seines Zeichens Träger des 9. Dans in Karate und Kobudo, folgte der Einladung zum jährlich stattfindenden Shorin Ryu Karate Lehrgang nach Friedberg/Hessen. Als besonderen Höhepunkt stellten sich die ersten „Nicht-Japaner“, unsere Vereinsmitglieder David Dekreon und Raymund Wacker, der Herausforderung einer 2. Dan-Prüfung bei Großmeister Tamayose. Mit besonderem Lob verlieh der Großmeister den beiden nach einer von den sommerlichen Temperaturen unterstützen schweißtreibenden Prüfung den 2.Dan im Shorin Ryu Tesshinkan Karate.

Doch bei über 90 Kindern und Jugendlichen im Verein war es selbstverständlich, dass die erste Trainingseinheit für sie bereit gestellt wurde. Tamayose Sensei, selbst Vater und Großvater, genoss es sichtlich, unseren Kleinen seinen besonders alten Karatestil zu vermitteln. Neben Kihon (Grundtechniken) stand für die Kleinsten die Fukyugata Ichi (eine Kampfkür gegen imaginäre Gegner), die stilübergreifend auf Okinawa gelehrt wird, an. In den Pausen stellte er sich den vielen Fragen der Kinder zu Karate, der okinawischen Lebensweise und Kultur. Fragen wie z.B. wie lange er Karate schon trainiert, ob man in der Schule Karate als Unterrichtsfach habe usw. beantwortete er ausführlich. Übersetzt wurden die Fragen und Antworten von unserem Vereinsmitglied David Dekreon, der selbst lange Zeit in Japan lebte. Beeindruckend für die Jugendlichen war aber die Botschaft des Großmeisters, dass man Karate nicht für einen anstehenden Kampf übe, sondern vielmehr um sein eigenes Herz zu stärken. Damit meinte er, so die weiteren Erläuterungen, dass man sich in Zurückhaltung, Respekt, Besonnenheit und Bescheidenheit üben müsse. So müsse man erst gar keine Kampfsituation bestreiten. Alle waren zum Ende des Trainings begeistert, sodass Autogramme und gemeinsame Fotos unumgänglich waren.

Die beiden darauffolgenden Trainingseinheiten waren für die Erwachsen, auch für sie war das Kihon unumgänglich. Danach nahm der Sensei (Meister) die verschiedensten Katas durch. Für die Lehrgangsteilnehmer, von denen die meisten den in Deutschland weitverbreiteten Karatestil Shotokan betreiben, waren die Katas aus dem wesentlich älteren Karatestil Shorin Ryu eine neue Herausforderung, so beschäftigte sich die Unterstufe mit den Pinan Sandan (die alte Form der Heian Sandan). Die Kushanku Sho, Ursprung der Kanku Sho, war Inhalt des Oberstufen Trainings.

Besonders erfreut verabschiedete sich der Großmeister Tamayose bei allen Teilnehmern. Auch für das nächste Jahr, so versprach Tamayose, werde er sich einen Aufenthalt beim Karateverein Friedberg e. V. einplanen.

R. Wacker & D. Dekreon

Juli 2013

Shorin-Ryu/Kobudo Seminar beim Turnverein Nierstein

Am 13. und 14. Juli fand beim Turnverein Nierstein ein ganz besonderes Ereignis statt. Aus Okinawa war eigens der Kampfkunstmeister Herr Hidemi Tamayose, Hanshi, 9. Dan Karate und Kobudo, angereist und gab zwei Tage lang in der Sporthalle der Grundschule ein Karate Seminar. Auch Kobudo, die Kampfkunst mit Stock und anderen Waffen aus Alltagsgegenständen, wurde gelehrt.

Die Veranstaltung wurde vom Shugyosha-Dojo, der Karate/Kobudo-Trainingsgruppe im Turnverein Nierstein ausgerichtet und es waren bemerkenswerte Gäste von nah und fern zu Besuch.

Bild 1 bearb
Die erste Gruppe der Teilnehmer, in der Mitte Stadtbürgermeister Thomas Günter, links neben ihm Klaus Hummel, ganz rechts, Herr Hidemi Tamayose aus Okinawa

Der Teilnehmer mit dem weitesten Weg nach Nierstein kam aus Hamburg, die jüngste Teilnehmerin war Verena (14) aus Mainz-Bretzenheim. Der Stadtbürgermeister von Nierstein, Herr Thomas Günther kam, die Teilnehmer zu begrüßen und nicht zuletzt besuchte am Nachmittag des ersten Trainingstages der Generalkonsul von Japan, Herr Hideyuki Sakamoto, die Veranstaltung und blieb zwei Stunden als Zuschauer beeindruckt von der Kampfkunst des Meisters aus Okinawa.

Die achzehn Teilnehmer übten diszipliniert und lernten viel in den beiden Tagen.

Geübt wurde Shorin-Ryu-Karate, ein traditioneller Stil, sowie Langstocktechniken (Bo/Kon) und Tekko (-ersatz).

"Die gezeigte Qualität des Trainings und die traditionellen Inhalte aus Karate und Kobudo hier in Nierstein kann sich mit jeder Veranstaltung in diesem Bereich auf Bundesebene messen", so Dojo-Leiter Klaus Hummel, der bei Meister Tamayose im letzten Jahr die Prüfung zum 1. Dan Shorin-Ryu-Karate bestand.

Meister Tamayose Hidemi wird jetzt noch weitere Seminare in Deutschland geben und mit Sicherheit im nächsten Jahr wieder kommen.
Bild 3 bearb hell
Training mit dem Langstock

"Wir machen weiter", sagte Hummel, "und wir danken sehr für alle Unterstützung."

K. Hummel

April 2013

Kobudolehrgang zum Auftakt des 45jährigen Bestehens des Karate-Dojos Friedberg

Seit fast 10 Jahren wird in diesem Verein auch die Kampfsportart Kobudo traniert. Kobudo ist in der Tradition Okinawas mit Karate verwurzelt. Beim Kobudo werden Gegenstände des damaligen alltäglichen Gebrauchs (kurzer und langer Stock: Hanbo und Bo; Griff eines Mühlsteines: Tonfa; Reissichel: Kama;  und Sai: ein Metallspieß) zu Waffen umfunktioniert.

Zum Auftakt der Jubiläumsveranstaltungen fand am 23.03.2013 ein vielbeachteter Kobudolehrgang in der Turnhalle der Augustinerschule in Friedberg statt. Fast 30 Teilnehmer brachten die Kapazität der Turnhalle für diese Kampfsportart an ihre Grenzen.
Nicht nur aus Hessen (Friedberg, Altenstadt und Wetzlar) sondern auch aus Rheinland-Pfalz (Nierstein und Puderbach) und Niedersachsen (Wolfenbüttel) waren die Teilnehmer angereist.
Die Trainer des Karatevereins Friedberg, David Dekreon und Raymund Wacker hatten, im wahrsten Sinne des Wortes, alle Hände voll zu tun, um den Kampfsportlern den Gebrauch der Kobudo-Waffen nahezubringen.

In vier Einheiten, jeweils zwei parallel, wurden die Waffen Bo, Hanbo, Tonfa und Sai trainiert. Nach fast 6 Stunden Training schloss sich für die Trainer der angereisten Vereine noch eine Einheit im Umgang mit den Kama an. Neben der Grundschule, dem Kihon, wurden auch anspruchsvolle Kata mit Bo, Tonfa, Sai und Kama trainiert. Beim Hanbo wurde das Schwergewicht des Trainings auf die Selbstverteidigung (Spazierstock oder Stockschirm) gelegt.
Nach Abschluss des Lehrganges war die einhellige Meinung aller Teilnehmer und Teilnehmerinnen, dass Lehrgänge dieser Art unbedingt wiederholt werden sollten.

Für den 22. und 23. Juni ist die Steinkopf-Sporthalle in Friedberg-Ockstatt für das Wetterauer-Sommer-Gasshuku gebucht. An diesen beiden Tagen werden Trainingseinheiten im Shotokan-Karate, Kobudo und Selbstverteidigung mit namhaften Referenten durchgeführt werden.
Am 22.06.2013 wird im Anschluss an das Training das Sommerfest zum Dojo Jubiläum stattfinden. Für Speisen und Getränke wird bestens gesorgt sein.

Im weiteren Programm für das Jubiläumsjahr des Karateverein Friedberg e. V. findet am 16. und 17.07.2013 ein Training mit Sensei Tamayose, 9. Dan und Stilrichtungsoberhaupt des Shorin Ryu Tesshinkan Karate statt.


R.Wacker

 

Januar 2013

Neujahres-Lehrgang mit David Dekreon und Andrea Bernhardt im TSV Garbenheim 08
 
Am 01.01.13 fand in der Sporthalle des TSV Garbenheim der erste Neujahrslehrgang der Karate / Kobudo-Abteilung statt. Trotz der Feier bis in die späten Morgenstunden fanden einige Kampfkunstbegeisterte, sowie die gesamte neue Gruppe des TSV Garbenheim den Weg zum Lehrgang und trainierten mit Eifer.

Im ersten Teil des Lehrganges wurde eine Karate Kata demonstriert. Damit die Kata, die doch versteckte Techniken enthält, für die Teilnehmer verständlich wird, wurden aus der Kata einzelne Techniken / Anwendungsformen entschlüsselt und im Partnertraining geübt.

Im zweiten Teil des Lehrgangs konnten die Teilnehmer den Umgang mit dem Kurzstock (Hanbo) kennenlernen und feststellen, wie ein Stock plötzlich ein Teil des Körpers werden kann und nicht mehr als "Fremdkörper" zu sehen ist. Zuerst wurde Handling mit dem Stock geübt, im Anschluß daran wurden einige Partnerübungen vorgestellt.
 
Im Anschluß des Lehrganges fanden Prüfungen im Karate und Kobudo statt. Im Rahmen der Prüfungen mußten die Prüflinge Katas, Kihon (festgelegte Grundschultechniken) und Kumite (fesgelegte Partnerübungen) demonstrieren. Nach einem schweißtreibenenden Lehrgang meisterten die Prüflinge ihre gestellten Aufgaben mit Bravour und dürfen sich über eine Anerkennung der nächsten Graduierung freuen, was gebührend mit Trainerin und Prüferin Andrea Bernhardt gefeiert worden ist.
 

Andrea Bernhardt

 

alle älteren Berichte findet ihr HIER!

2